Windröschen – Gelbes - giftig

Windröschen - Gelbes (Anemone ranunculoides)
Windröschen - Gelbes

Gelbes Windröschen – Bestimmen/Erkennen, sammeln und verwenden

Steckbrief, Bilder & Beschreibung der Pflanze. Diese Pflanze ist GIFTIG und NICHT für die menschliche Ernährung geeignet

Das Gelbe Windröschen (Anemone ranunculoides) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) in der Gattung der Windröschen (Anemone). Zu dieser Gattung zählen, je nach Autorenauffassuung, etwa 150 Arten. Das gelbe Windröschen ist allgemein seltener zu finden als das nahe verwandte Buschwindröschen, wächst dann aber gesellig. Die Pflanze ist giftig!

Wildpflanzen-Steckbrief “Gelbes Windröschen”

Botanischer Name: Anemone ranunculoides
Deutscher Name: Gelbes Windröschen
Familie: Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae)
Gattung: Windröschen (Anemone)
Art: Gelbes Windröschen
Weitere Synonyme/Volksnamen: Es gibt eine Reihe regional sehr unterschiedlicher volkstümlicher Namen;

Hauptblütezeit: April bis Mai;
Blütenfarbe: gelb;
Blütenform/Anzahl: radiärsymmetrische Blüte mit 5 Blütenblättern;
Frucht-/Samenreife: xxx

Vorkommen: Das Verbreitungsgebiet umfasst größere Teile im eher kontinentalen Europa, das Gelbe Windröschen fehlt auf den Britischen Inseln und entlang der Atlantikküste. Östlich ist es bis zum Kaspischen und Schwarzen Meer sowie im Kaukasus zu finden. Nahe verwandte Arten besiedeln Asien.
Verbreitungsschwerpunkt: Das Gelbe Windröschen ist ein typischer Frühjahrsgeophyt, der die Krautschicht in Wäldern bildet, während die Bäume im Frühling noch kein Laub tragen. Insbesondere werden sickerfrische bis feuchte, nährstoff-, basen- und kalkreiche, tiefgründige, lehmige Mullböden in Buchen-Mischwäldern, Eichen-Hainbuchenwäldern, Auen- und Schluchtwäldern, regional auch in Erlen-Eschenwäldern sowie selten in Wiesen besiedelt.

Wuchshöhe: ca. 10 cm bis 20 cm;
Typisch: 2, seltener 1 oder 3 Blüten über einem Quirl aus 3 bis zu Grund dreiteiligen Blättern, zahlreiche Staubblätter;

Sammelgut/essbare Teile: NICHT für die menschliche Ernährung geeignet. Giftig!
Energiereiche Teile: xxx
Inhaltsstoffe: xxx
Nötige Ver-/Bearbeitung: xxx

Verwechslungsgefahr: mit dem Buschwindröschen, dieses hat jedoch weiße Blüten;

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Bilder & Fotos “Gelbes Windröschen”

Wildpflanzen & Wildkräuter bestimmen mit Fotos (©) von pflanzen-vielfalt.NET. Die folgenden Bilder/Fotos zeigen dir die Pflanze im Jahres- bzw. Lebensverlauf und ermöglichen eine Bestimmung über den gesamten Zeitraum.

Bestimmung/Beschreibung der Wildpflanze

Erscheinungsbild: Die ausdauernde krautige Pflanze bildet einen 10 bis 30 Zentimeter hohen, aufrechten Blütenstängel. Zur Blütezeit zwischen März/April und Mai fehlen grundständige Blätter. Jedoch sitzen am Stängel in einem Quirl (Wirtel) drei kurz- oder ungestielte, jeweils dreiteilig eingeschnittene, gezähnte Hochblätter.

Blüte: Während das Buschwindröschen nur eine Blüte (selten zwei) pro Pflanze entwickelt, werden beim Gelben Windröschen ein bis drei (meist zwei) Blüten pro Pflanze gebildet. Die Blüte hat fünf gelbe Perigonblätter und zahlreiche Staubblätter.

Früchte/Samen: Durch das Angebot von Lock- und Futterstoffen in einem nährstoffreichen Anhängsel der Früchte, dem Elaiosom, werden Ameisen angelockt, die die Samen verschleppen und dadurch verbreiten. Diese Form der Verbreitung heißt Myrmecochorie.

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Heilwirkung & medizinische Nutzung

Das Gelbe Windröschen scheint weder in Volks- noch Schulmedizin von Bedeutung zu sein. Zumindest konnte ich keine Aussagen (mir vertrauenswürdiger / gesicherter Quellen) über seine Nutzung in diesem Bereich finden.

ACHTUNG: Das Gelbe Windröschen ist giftig! Hände weg von medizinischen Selbstversuchen.

👉 HINWEIS: Besonders in der Pflanzenheilkunde und Homöopathie werden Wild- und Wiesenkräuter viele verschiedene Heil- & Anwendungsbereiche zugeschrieben. Auf meinen Seiten werden Pflanzen in ihren Grundzügen vorgestellt und zugänglich gemacht. Wer sein Wissen um die Heilkräfte der Pflanzen vertiefen möchte, findet dazu eine Menge gute Literatur.

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Essbarkeit & Verwendung in der Küche

NICHT für die menschliche Ernährung geeignet. Giftig!
Das Gelbe Windröschen ist in allen Teilen giftig. Hauptwirkstoffe sind Protoanemonin, das anscheinend beim Trocknen unwirksam wird, Anemonol und andere unbekannte Giftstoffe. Vergiftungserscheinungen sind: Übelkeit, Durchfall, Blutungsneigung und Nierenschädigung.

Wurzeln: xxx

Blätter und Triebspitzen: xxx

Blütenstängel: xxx

Blüten: xxx

Samen: xxx

Geschmack: xxx

Tauglichkeit für Grüne-Smoothies: xxx

👉 HINWEIS: Natürlich gibt es viele andere Verwendungsmöglichkeiten. Auf meiner Seite werden Pflanzen in ihren Grundzügen vorgestellt und zugänglich gemacht. Rezepte fehlen sogar gänzlich. Für Küchen- und Kochbegeisterte gibt es eine Menge gute Wildkräuter-Kochbücher.

Wenn du dich für den Bereich Survival-/Notnahrung interessierst, möchte ich dir den Zugang und die Werke von Johannes “Joe” Vogel ans Herz legen. Dieser geht weit über die “normale” Kräuterbestimmung hinaus und zeigt eine Vollversorgung aus der Wildnis auf.

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Geschichtliches zu dieser Wildpflanze

Die Art ist durch Teilung leicht zu vermehren und wird wegen ihrer Pflegeleichtigkeit auch in Gärten in der Nähe von Büschen oder Bäumen gepflanzt. Treten das Gelbe Windröschen und das Buschwindröschen im selben Habitat auf, kommt es in seltenen Fällen zu Hybriden mit einer blassgelben Blütenfarbe.

Videobeitrag zu “Gelbes Windröschen”

Gelbes Windröschen (Anemone ranunculoides)

Noch mehr Informationen und Bestimmungsvideos über das Gelbe Windröschen findest du im YouTube-Kanal von pflanzen-vielfalt.NET. Durch kurze Videos kannst du den gesamten Lebenszyklus dieser Wildpflanze verfolgen. Außerdem kannst du viele weitere heimische (essbare) Wildkräuter, Bäume und Sträucher in ihrem Werden und Vergehen kennen und bestimmen lernen.

Quellen und weitere Informationen

Mitmach-Projekt “QR-Bestimmung”

Bestimmungshilfe für “NEULINGE” durch Beschriftung von Wildpflanzen & Bäumen via QR-Codes. Ist es nicht etwas schönes sein Wissen und seine Bestimmungssicherheit mit anderen zu Teilen bzw. bei anderen Neugier auf Natur zu wecken? JA? – Dann bist du beim Mitmach-Projekt “QR-Bestimmung” genau richtig. Willkommen!

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