Telekie – Große - ungenießbar

Telekie - Große / Scheinalant (Telekia speciosa)
Telekie - Große / Scheinalant

Große Telekie (Scheinalant) – Bestimmung & Verwendung

Steckbrief, Bilder & Beschreibung der Pflanze sowie ihrer essbaren Teile und deren Nutzen für Ernährung und Gesundheit

Die Große Telekie (Telekia speciosa) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Die Große Telekie wird zerstreut als Zierpflanze für Teichufer, Gebüschränder und Parks anbebaut. Von dort aus findet sie auch ihren Weg in die Wildnis. Ungiftig (aber keins Speisepflanze)

Wildpflanzen-Steckbrief “Große Telekie”

Botanischer Name: Telekia speciosa
Deutscher Name: Große Telekie
Familie: Korbblütler (Asteraceae)
Gattung: Telekia
Art: Große Telekie
Weitere Synonyme/Volksnamen: Scheinalant, Großblumige Scheinaster, Mammutstaude;

Hauptblütezeit: Juni bis August;
Blütenfarbe: gelb;
Blütenform/Anzahl: Korblüten mit 2 bis 8 Blütenköpfen pro Pflanze;
Frucht-/Samenreife: Herbst;

Vorkommen: Die Große Telekie kommt in Südost-Europa, der Nord-Türkei und im Kaukasus in Bergwald-Rändern, an Bachufern und in Hochstaudenfluren in Höhenlagen von 300 bis 2400 Meter vor. In West- und Zentral-Europa wurde die Art eingebürgert.
Verbreitungsschwerpunkt: Zierpflanze, manchmal Überbleibsel des Anbaus und Kulturflüchtling. Als Zierpflanze an Teichufern, Gebüschränder und Parks gepflanzt. Verwildert in der Nähe von Ansiedlungen, Höfen, Parkanlagen, an Wegrändern, Waldrändern und in Ufernähe.

Wuchshöhe: ca. 100 cm bis 150 cm (Einzelexemplare bis 200 cm);
Typisch: Stängel feinbehaart, große herzförmigen Blätter, Zungenblüten der Körbchen orangegelb, starker (aber angenehmer) Geruch;

Sammelgut/essbare Teile: Pflanze ist zwar ungiftig, es ist jedoch keine Verwendung in der menschlichen Ernährung bekannt. Jedenfalls kann man sich trauen die Blütenblätter als essbare Dekoration zu verwenden.
Energiereiche Teile: xxx
Inhaltsstoffe: xxx
Notwendige Ver-/Bearbeitung: xxx

Verwechslungsgefahr: Die Telekie ähnelt dem Echten Alant (Inula helenium), der auch eine hoch wachsende Staude ist. Bei der Telekie sind aber die etwas herzförmigen Blätter auch unten unbehaart; Die länglichen Blätter des Echten Alants sind auf der Unterseite wollig behaart.

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Bilder & Fotos “Große Telekie”

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Bestimmung/Beschreibung der Wildpflanze

Erscheinungsbild/Eigenschaften: Die Große Telekie ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von etwa 100 bis 150 (200) Zentimeter erreicht. Die Pflanze bildet ein Rhizom aus.

Blätter: Die Blattspreiten der unteren Blätter weisen eine Länge von ca. 30 bis 40 cm, eine Breite von 20 bis 30 cm auf und sind lang gestielt. Die mittleren und unteren Blätter sind breit dreieckig bzw. herzförmig, während die oberen Blätter eiförmig bis länglich sind, sitzen oder nur sehr kurz gestielt sind.

Blüte: Meist sind 2 bis 8, stark duftende, Blütenköpfe vorhanden. Diese haben einen Durchmesser von 6 bis 8 Zentimeter. Die Hüllblätter sind eiförmig, die äußeren haben eine zurückgebogene, laubförmige Spitze. Die Blüten selbst sind aus zwei Blütentypen zusammengesetzt: im Inneren eine Vielzahl von bräunlichgelben Röhrenblüten, umgeben von einer Reihe auffälliger tiefgelber Zungenblüten. Die Blütezeit reicht von Juni bis August. Die Blüten sind bei Schmetterlingen, Käfern, Bienen und anderen Insekten sehr beliebt.

Früchte/Samen: Runde Fruchtköpfchen. Der Samen ist eine kantige, kahle Nuss mit schwach ausgeprägtem hautartigem Ring an der Spitze. Die Vermehrung kann durch die Samen oder durch Teilung erfolgen.

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Heilwirkung & medizinische Nutzung

Die Große Telekie (Scheinalant) scheint, im Gegensatz zum Echten Alant, weder in in Homöopathie, Volks- noch Schulmedizin von Bedeutung zu sein. Zumindest konnte ich keine Aussagen (mir vertrauenswürdiger / gesicherter Quellen) über ihre Nutzung in diesem Bereich finden.

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Essbarkeit & Verwendung in der Küche

Pflanze ist zwar ungiftig, es ist jedoch keine Verwendung in der menschlichen Ernährung bekannt. Jedenfalls kann man sich trauen die Blütenblätter als essbare Dekoration zu verwenden.

Wurzeln: xxx

Blätter und Triebspitzen: xxx

Blütenstängel: xxx

Blüten: xxx

Samen: xxx

Geschmack: xxx

Tauglichkeit für Grüne-Smoothies: xxx

👉 HINWEIS: Natürlich gibt es viele andere Verwendungsmöglichkeiten. Auf meiner Seite werden Pflanzen in ihren Grundzügen vorgestellt und zugänglich gemacht. Rezepte fehlen sogar gänzlich. Für Küchen- und Kochbegeisterte gibt es eine Menge gute Wildkräuter-Kochbücher.

Wenn du dich für den Bereich Survival-/Notnahrung interessierst, möchte ich dir den Zugang und die Werke von Johannes “Joe” Vogel ans Herz legen. Dieser geht weit über die “normale” Kräuterbestimmung hinaus und zeigt eine Vollversorgung aus der Wildnis auf.

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Geschichtliches zu dieser Wildpflanze

Nach KNAPP & HACKER (1984) keimt die Art nur auf offenen, unbewachsenen Flächen, wobei die Entwicklung der Jungpflanzen in den ersten Jahren relativ langsam verläuft. Nach etwa 3 bis 5 Jahren kommt es zu einer kräftigen vegetativen Erstarkung, bei der sich das Rhizom verzweigt, die Blätter ihre charakteristische Größe ausbilden und erste Blütensprosse ausgebildet werden.

Der heute gültige Gattungsname Telekia existiert seit dem Jahr 1817, als der in Siebenbürgen wirkende deutsche Botaniker Johann Christian Gottlieb BAUMGARTEN (1765-1843) sie zu Ehren seines Gönners Samuel Graf TELEKI de Szék (1739-1822) benannte.

Videobeitrag zu “Große Telekie”

Große Telekie (Telekia speciosa)

Der YouTube-Kanal von pflanzen-vielfalt.NET bietet noch mehr Bestimmungsvideos für die Große Telekie. Im Kanal findest du außerdem viele Videos die die Bestimmung von Wildkräutern, Pflanzen, Bäumen und Sträuchern ermöglichen/erleichtern. Weiteres ermöglichen die Videos Pflanzen bzw. ihr Aussehen im Verlauf ihrer Lebenszyklen kennen und bestimmen zu lernen.

Quellen und weitere Informationen

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