Kuckucks-Lichtnelke - essbar

Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi)
Kuckucks-Lichtnelke

Kuckucks-Lichtnelke – Bestimmen/Erkennen, sammeln und verwenden

Bilder & Beschreibung der Pflanze sowie ihrer essbaren Teile und deren Nutzen für Ernährung und Gesundheit

Die Leimkräuter (Silene) bilden eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae). Einige Arten der Gattung sind als Lichtnelken oder Taubenkropf bekannt. Die 600 bis 700 Arten sind hauptsächlich in den gemäßigten Gebieten der Nordhalbkugel verbreitet. Auf dieser Seite wird, als ein Vertreter, die “Kuckucks-Lichtnelke” beschrieben. Essbar/essbare Teile!

Wildpflanzen-Steckbrief “Kuckucks-Lichtnelke”

Botanischer Name: Silene flos-cuculi
Deutscher Name: Kuckucks-Lichtnelke
Familie: Nelkengewächse (Caryophyllaceae)
Gattung: Leimkräuter (Silene)
Art: Kuckucks-Lichtnelke
Weitere Synonyme/Volksnamen: xxx

Hauptblütezeit: Mai bis Juli;
Blütenfarbe: rosa-rot, (es kommen auch weißblühende Exemplare vor);
Blütenform/Anzahl: lockerer, trugdoldiger Blütenstand aus fünfzählingen Blüten;
Frucht-/Samenreife: Juli bis Oktober;

Vorkommen: Die Kuckucks-Lichtnelke ist in den gemäßigten Gebieten Europas und Westasiens verbreitet. Im 19. Jahrhundert wurde sie in die Neue Welt eingeschleppt und ist dort ein verbreiteter Neophyt.
Verbreitungsschwerpunkt: Sie gedeiht am besten in feuchten, mäßig fetten Wiesen, Moore und Sümpfe. In stark überdüngten Wiesen findet man sie nicht, dafür aber in nassen, nährstoffarmen Gräben im Umfeld.

Wuchshöhe: ca. 30 cm bis 90 cm;
Typisch: Kronblätter tief 4-teilig mit schmalen Zipfeln, Pflanze oft rötlich überlaufen, Blattunterseite mit erhabenem Nerv;

Sammelgut/essbare Teile: Blüten, Blätter;
Energiereiche Teile: xxx
Hauptsammelzeit: April bis Juli;
Inhaltsstoffe: Schleimstoffe, Saponine, Zucker, Vitamin C;
Nötige Ver-/Bearbeitung: kann roh gegessen werden. ACHTUNG: In manchen Quellen als leicht giftig gekennzeichnet.

Verwechslungsgefahr: durch ihre auffälligen Blüten nur schwer mit anderen Nelkenarten verwechselbar.

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Bilder & Fotos “Kuckucks-Lichtnelke”

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Bestimmung/Beschreibung der Wildpflanze

Erscheinungsbild: Die Kuckucks-Lichtnelke ist eine kurzlebige, ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 90 cm erreicht. Es werden Blattrosetten, kurze Stängel ohne Blüten und hohe, aufrechte, blühende Stängel ausgebildet.

Blätter: Die gestielten Grundblätter sind am Rand gewimpert und spatelartig geformt. Die oberen gegenständigen Stängelblätter sind lanzettlich geformt.

Blüte: Es wird ein lockerer, trugdoldiger Blütenstand ausgebildet. Die Blüten sind überwiegend zwittrig, doch kommen auch rein weibliche und rein männliche Pflanzenexemplare vor. Die Blüten sind fünfzählig mit doppelter Blütenhülle und besitzen einen Durchmesser von etwa 4 Zentimetern. Die fünf Kelchblätter sind zu einer 6 bis 10 Millimeter langen, zehnnervigen, unbehaarten Kelchröhre verwachsen. Die fünf Kronblätter sind 15 bis 25 mm lang und vierfach (selten nur zweifach) tief geschlitzt, dabei bilden sie eine Nebenkrone aus. Die meisten Pflanzenexemplare blühen zwar rot, aber es kommen auch weiße Exemplare vor. Es sind fünf Griffel vorhanden. Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli.

Früchte/Samen: Die Kapselfrucht ist bei einem Durchmesser von bis zu 8 Millimetern kugelig und öffnet sich oben mit fünf Zähnen; dort entlässt sie die Samen. Die dunkelbraunen, nierenförmigen, etwa 1 Millimeter großen Samen besitzen eine Oberfläche, die dicht mit winzigen Spitzen besetzt ist. Fruchtreife erfolgt von Juli bis Oktober.

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Heilwirkung & medizinische Nutzung

Selbst früher hatte die Kuckucks-Lichtnelke nur eine geringe Bedeutung in der Volksmedizin. Die Pflanze wirkt allenfalls mild stoffwechselanregend und ist ein Vitaminlieferant.

👉 HINWEIS: Besonders in der Pflanzenheilkunde und Homöopathie werden Wild- und Wiesenkräuter viele verschiedene Heil- & Anwendungsbereiche zugeschrieben. Auf meinen Seiten werden Pflanzen in ihren Grundzügen vorgestellt und zugänglich gemacht. Wer sein Wissen um die Heilkräfte der Pflanzen vertiefen möchte, findet dazu eine Menge gute Literatur.

Meine bevorzugte Quelle für medizinisches Pflanzenwissen ist das Buch “Das große Buch der Heilpflanzen” von Apotheker M. Pahlow. In seinem Werk beschreibt Pahlow neben den Anwendungsbereichen von Schul-, Pflanzen- & Volksmedizin auch den Zugang der Homöopathie.

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Essbarkeit & Verwendung in der Küche

Wurzeln: xxx

Blätter und Triebspitzen: Die zarten Blätter (etwa von April bis Juni) eignen sich als Zutat für Salate oder Blattgemüsegerichte. Gut schmecken sie auch roh auf Butterbroten.

Blütenstängel: xxx

Blüten: Die Blüten eigen sich (etwa von Mai bis Juli) als Dekor und hübsche Farbtupfer, indem man sie z.B. über fertige Gemüsegerichte oder Salate streut. Auch jeder Art von Kräutertee können sie (getrocknet) beigemengt werden.

Samen: xxx

Geschmack: Der Grundgeschmack der Blüten ist leicht süßlich bis teeartig. Die Blätter schmecken etwas bitter-seifig.

Tauglichkeit für Grüne-Smoothies: Die Pflanze ist merklich bitter (und wird als leicht giftig eingestuft) und sollte deshalb nicht über das Würzmaß hinaus in den Smoothie. So eingesetzt kann sie jedoch, gepaart mit neutralem Grün (z.B.: mit den fast immer verfügbaren Grün von Brennnessel, Labkraut oder Vogelmiere), ein sehr interessantes Smoothie-Erlebnis bieten.

ACHTUNG: In manchen Quellen als leicht giftig gekennzeichnet.

👉 HINWEIS: Natürlich gibt es viele andere Verwendungsmöglichkeiten. Auf meiner Seite werden Pflanzen in ihren Grundzügen vorgestellt und zugänglich gemacht. Rezepte fehlen sogar gänzlich. Für Küchen- und Kochbegeisterte gibt es eine Menge gute Wildkräuter-Kochbücher.

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Geschichtliches zu dieser Wildpflanze

Eine ganze Reihe von Pflanzenarten trägt den Kuckuck im Namen. Bei dieser Pflanzenart wird die Blütezeit im Mai, Juni mit dem Ruf des Kuckucks und mit dem Auftreten von „Kuckucksspeichel“ (s. u.) in Verbindung gebracht; so erklärt sich auch der Name.

Videobeitrag zu “Kuckucks-Lichtnelke”

Kuckucks-Lichtnelke (Silene flos-cuculi)

Tipp: Im YouTube-Kanal von pflanzen-vielfalt.NET findest du eine Menge Videos, die die Bestimmung von vielen weiteren heimischen (essbaren) Wildkräutern, Bäumen und Sträuchern erleichtern.

Quellen und weitere Informationen

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