Aufpassen – Giftig(keit)! - Übersicht

Aufpassen Giftig! Wildpflanzen & WildfrĂŒchte die giftig sind

Giftige Wildpflanzen & FrĂŒchte – Lexikon A-Z | Übersicht

Hier findest du WildkrĂ€uter, Pflanzen und FrĂŒchte die fĂŒr den Menschen giftig oder unvertrĂ€glich sind

Es ist wichtig und wertvoll zu wissen welche Pflanzen fĂŒr den Menschen nutzbar sind. Genauso wichtig ist es wohl zu wissen von welchen Pflanzen und FrĂŒchten man besser die Finger lĂ€sst. Die meisten Pflanzen sind fĂŒr uns gefahrlose nutzbar, einige sind wenig bis leicht giftig, und manche sind sogar gefĂ€hrlich oder gar tödlich giftig. Zu unserem GlĂŒck ist die letzter Gruppe in unseren Breiten sehr ĂŒberschaubar (und dennoch prĂ€sent).

Auf diesen Seiten findest du jene Wildpflanzen und BĂ€ume (bzw. deren FrĂŒchte) die als giftig und gefĂ€hrlich eingestuft werden. NICHT aufgelistet sind essbare Vertreter bei denen eventuelle UnvertrĂ€glichkeiten bekannt sind, bzw. bekannte Speisepflanzen (Borretsch, Beinwell) bei denen auf Menge/HĂ€ufigkeit zu achten ist. Bei Pflanzen wo solche Notwendigkeiten gegeben sind, wird im Lexikon immer auf der jeweiligen Beschreibungsseite speziell darauf hingewiesen.

Letztendlich sind sogar die giftigsten Vertreter keine “schlimmen/schlechten Pflanzen”. Sie sind einfach fĂŒr den Laien – weder fĂŒr ErnĂ€hrung noch fĂŒr Medizin – nutzbar.

Der Bereich “Aufpassen – Giftig(keit)!” dient als Lexikon/Nachschlagewerk fĂŒr Wild-, Wald- und Wiesenpflanzen/KrĂ€uter. Die hier genutzten Vorschaubilder eignen sich nur bedingt fĂŒr die Bestimmung. Wenn es dir nicht um Nachschlagen sonder um Bestimmung geht, findest du unter “Pflanzenbestimmungshilfe” einen gut bebilderten Bestimmungszugang.

👉 Bitte beachte: Bewege dich vorsichtig und leise, mit RĂŒcksicht auf Tier und Pflanze, durch die (Wilde)Natur. Respektiere eingezĂ€unte Gebiete und entnimm nur soviel wie du verbrauchen kannst. Achte auf geschĂŒtzte Pflanzen, aber auch auf ungeschĂŒtzte die in deinem Suchgebiet nur vereinzelt stehen und vorkommen.

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A – Lexikon “Giftige & unvertrĂ€gliche Wildpflanzen & FrĂŒchte” – Liste

Alpenveilchen - EuropÀische (Cyclamen purpurascens)
Alpenveilchen – EuropĂ€ische

Alpenveilchen – EuropĂ€ische (Cyclamen purpurascens)
Stark giftig | Besonders die Knolle ist durch Tritertensaponine, u. a. (Cyclamin) stark giftig. FĂŒr den Menschen können schon 0,3 g der Knolle toxisch sein, höhere Dosen können schließlich zum Tod 


Ampfer - Krauser (Rumex crispus)
Ampfer – Krauser

Ampfer – Krauser (Rumex crispus)
Schwach giftig | Die Pflanze ist besonders durch ihren Gehalt an Oxalaten auch getrocknet schwach giftig. Wirkungsmechanismus: lokale Reizung; resorbierte OxalsĂ€ure bindet Blut-Calcium und fĂŒhrt zu HypocalcĂ€mie. 


Ampfer - StumpfblÀttriger (Rumex obtusifolius)
Ampfer – StumpfblĂ€ttriger

Ampfer – StumpfblĂ€ttriger (Rumex obtusifolius)
Schwach giftig | Die BlÀtter haben einen relativ hohen OxalsÀureanteil, deshalb kann deren Verzehr bei Menschen und auch bei Kleintieren zu UnvertrÀglichkeiten oder einem Mangel an 


Aronstab - Gefleckter (Arum maculatum)
Aronstab – Gefleckter

Aronstab – Gefleckter (Arum maculatum)
Stark giftig | Der Gefleckte Aronstab ist in allen Pflanzenteilen (sehr) stark giftig. Vor allem Kleinkinder sind durch den Genuss der Beeren gefÀhrdet. Trotzdem sind nach der Literatur 60 % der gemeldeten FÀlle symptomlos 



B – Lexikon “Giftige & unvertrĂ€gliche Wildpflanzen & FrĂŒchte” – Liste

BĂ€renklau - Riesen (Heracleum mantegazzianum)
BĂ€renklau – Riesen

BĂ€renklau – Riesen (Heracleum mantegazzianum)
Stark giftig / Kontaktallergie | In und auf der gesamten Pflanze sind Furocumarine enthalten, die nach Hautkontakt bei anschließender Bestrahlung durch Sonnenlicht phototoxische Reaktionen hervorrufen. 


BĂ€renklau - Wiesen (Heracleum sphondylium)
BĂ€renklau – Wiesen

BĂ€renklau – Wiesen (Heracleum sphondylium)
Essbar/essbare Teile / Kontaktallergie | Nach BerĂŒhrung der Pflanze können unangenehme Rötungen und Schwellungen der Haut auftreten („Wiesen-Dermatitis“). Sie werden durch UV-A-Empfindlichkeit verursachende, …

FrĂŒchte der Berberitze
Berberitze – Gewöhnliche

Berberitze – Gewöhnliche (Berberis vulgaris)
FrĂŒchte essbar / Rest giftig | Mit Ausnahme der Beeren ist die ganze Pflanze giftig, besonders die Wurzel; der Alkaloidgehalt von zirka 15 Prozent ist in der Wurzelrinde am grĂ¶ĂŸten. Die Beeren sind genießbar, …

Beinwell - Echter (Symphytum officinale)
Beinwell – Echter

Beinwell – Echter (Symphytum officinale)
Essbar/essbare Teile / auf Menge achten | Die Alkaloide (PA) sind im Tierversuch zwar als krebserregend nachgewiesen worden; bei gelegentlichem Verzehr in angemessenen Mengen besteht allerdings kein erhöhtes Risiko, …

Bingelkraut - Wald (Mercurialis perennis)
Bingelkraut – Wald

Bingelkraut – Wald (Mercurialis perennis)
Schwach giftig | Die ganze Pflanze hat zur Fruchtreife den höchsten Wirkstoffgehalt. Das getrocknete Kraut soll ohne Wirkung sein. Die ganze Pflanze gilt insgesamt als wenig giftig.

Buschwindröschen (Anemone nemorosa)
Buschwindröschen

Buschwindröschen (Anemone nemorosa)
Schwach giftig | Alle Pflanzenteile sind giftig. Hauptwirkstoff ist das Protoanemonin, welches beim Trocknen zum unwirksamen Anemonin umgesetzt wird, und weitere unbekannte Giftstoffe.


C – Lexikon “Giftige & unvertrĂ€gliche Wildpflanzen & FrĂŒchte” – Liste

Christophskraut - Ähriges (Actaea spicata)
Christophskraut – Ähriges

Christophskraut – Ähriges (Actaea spicata)
Schwach giftig | Die Pflanzenteile werden als wenig giftig fĂŒr den Menschen angesehen. Vergiftungen bei Tieren sind nicht bekannt. Hauptwirkstoff ist das Magnoflorin, das eine Ă€hnliche Wirkung wie Protoanemonin aufweist. …


D – Lexikon “Giftige & unvertrĂ€gliche Wildpflanzen & FrĂŒchte” – Liste

Nix los bei D 😉


E – Lexikon “Giftige & unvertrĂ€gliche Wildpflanzen & FrĂŒchte” – Liste

Efeu - Gemeiner (Hedera helix)
Efeu – Gemeiner

Efeu – Gemeiner (Hedera helix)
Stark giftig | SĂ€mtliche Pflanzenteile des Gemeinen Efeus sind giftig. Zeichen der Vergiftung können schon nach Einnahme von zwei bis drei Beeren auftreten: Brennen im Rachen, Durchfall 


FrĂŒchte der Eibe
Eibe – EuropĂ€ische

Eibe – EuropĂ€ische (Taxus baccata)
Stark giftig | Holz, Rinde, Nadeln und Samen enthalten toxische Verbindungen, die in ihrer Gesamtheit als Taxane oder Taxan-Derivate (Diterpene) bezeichnet werden. Im Einzelnen lassen sich 


Einbeere - VierblÀttrige (Paris quadrifolia)
Einbeere – VierblĂ€ttrige

Einbeere – VierblĂ€ttrige (Paris quadrifolia)
Schwach giftig | Die ganze Pflanze ist giftig, besonders in den Beeren, durch Saponine. Der Genuss mehrerer Beeren kann zu Brechreiz, MagenkrĂ€mpfen und zum Tod durch AtemlĂ€hmung fĂŒhren.

FrĂŒchte des Essigbaum
Essigbaum

Essigbaum (Rhus typhina)
Giftig | Giftig sind alle Pflanzenteile, aber vor allem der Saft. Die Pflanze enthĂ€lt EllagsĂ€ure und stark sauren Zellsaft. Eine Vergiftung ist nur nach Aufnahme grĂ¶ĂŸerer Mengen denkbar 



F – Lexikon “Giftige & unvertrĂ€gliche Wildpflanzen & FrĂŒchte” – Liste

FrĂŒchte des Faulbaum
Faulbaum – Echter

Faulbaum – Echter (Rhamnus frangula)
Giftig | Beeren, BlĂ€tter und frische Rinde sind als giftig eingestuft. Vergiftungen gelten als selten. Sie treten nach Verzehren der FrĂŒchte durch Kinder oder durch Verwendung großer 


Fetthenne - Weiße (Sedum album)
Fetthenne – Weiße

Fetthenne – Weiße (Sedum album)
Schwach giftig | Die ĂŒberirdischen Teile ohne die Wurzeln sind bedingt zum Verzehr geeignet; sie sind schwach giftig und können Erbrechen auslösen. In Hungerszeiten wurde die Weiße Fetthenne 


Fingerhut - Roter (Digitalis purpurea)
Fingerhut – Roter

Fingerhut – Roter (Digitalis purpurea)
Stark giftig | Alle Pflanzenteile des Roten Fingerhutes sind hochgiftig. Die ersten Anzeichen einer Vergiftung sind Übelkeit, Erbrechen, Ohrensausen, SchwindelanfĂ€lle und ein Sinken der 


FrĂŒhlingsknotenblume (Leucojum vernum)
FrĂŒhlingsknotenblume

FrĂŒhlingsknotenblume (Leucojum vernum)
Stark giftig | Die ganze Pflanze ist giftig, da sie Alkaloide wie Lycorin und Galantamin bildet. Die Pflanzenart beansprucht bestimmte Standorte: feuchte, nĂ€hrstoffreiche, mĂ€ĂŸig saure 



G – Lexikon “Giftige & unvertrĂ€gliche Wildpflanzen & FrĂŒchte” – Liste

FrĂŒchte des Götterbaum
Götterbaum

Götterbaum (Ailanthus altissima)
Giftig | Seine Samen und seine Rinde sind giftig, Hauptwirkstoff ist dabei der Bitterstoff Quassin. Der Saft des Baumes hat eine hautreizende Wirkung, die u.U. allergieauslösend sein kann.

Greiskraut - Gewöhnliches (Senecio vulgaris)
Greiskraut – Gewöhnliches

Greiskraut – Gewöhnliches (Senecio vulgaris)
Schwach giftig | Das Gewöhnliche Greiskraut wurde lange Zeit als blutstillendes Mittel zum Beispiel bei Nasenbluten gebraucht, doch wegen ihrer Giftigkeit durch Pyrrolizidinalkaloide ist davon abzuraten.

Greiskraut - Jakobs (Jacobaea vulgaris)
Greiskraut – Jakobs

Greiskraut – Jakobs (Jacobaea vulgaris)
Schwach giftig | Diese Pflanzenart wird von Landwirten und Pferdehaltern nicht gerne gesehen, da alle ihre Teile auf Grund der enthaltenen leberschÀdigenden Pyrrolizidinalkaloide giftig sind, auch bei Hautkontakt.


H – Lexikon “Giftige & unvertrĂ€gliche Wildpflanzen & FrĂŒchte” – Liste

Hahnenfuß - Scharfer (Ranunculus acris)
Hahnenfuß – Scharfer

Hahnenfuß – Scharfer (Ranunculus acris)
Schwach giftig | Giftig sind alle Pflanzenteile, besonders die Wurzeln. Vergiftungen sind beim Menschen relativ selten. Eingenommen verursacht der Saft Brennen im Mund, Brechen, Magen- und 


Haselwurz - Gewöhnliche (Asarum europaeum)
Haselwurz – Gewöhnliche

Haselwurz – Gewöhnliche (Asarum europaeum)
Giftig | Die ganze Pflanze ist giftig. Als Vergiftungserscheinungen treten auf: Brennen im Mund und im Schlund, Übelkeit, Erbrechen, Magenschmerzen, Gastroenteritis mit DurchfĂ€llen und 


FrĂŒchte der Roten Heckenkirsche
Heckenkirsche – Rote

Heckenkirsche – Rote (Lonicera xylosteum)
Giftig | In der Pflanze sind verschiedene Giftstoffe gefunden worden. Vergiftungszentralen werden hĂ€ufig wegen der roten FrĂŒchte konsultiert, obwohl diese nach neueren 


Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)
Herbstzeitlose

Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)
Stark giftig | Alle Teile der Herbstzeitlosen enthalten das stark giftige Alkaloid Colchicin, ein Kapillar- und Mitosegift. Der höchste Gehalt findet sich in der BlĂŒte mit bis zu 1,8 %. Aber auch die Samen 


Hornklee - Gewöhnlicher (Lotus corniculatus)
Hornklee – Gewöhnlicher

Hornklee – Gewöhnlicher (Lotus corniculatus)
Schwach giftig | Die Pflanze enthĂ€lt BlausĂ€ure abspaltende (cyanogene) Verbindungen. Die gewöhnlich davon vorhandenen Mengen sind fĂŒr SĂ€ugetiere meist unschĂ€dlich, aber bei 


FrĂŒchte des Roten Holunder
Holunder – Roter

Holunder – Roter (Sambucus racemosa)
Schwach giftig | Der Rote Holunder wĂ€chst als laubabwerfender, großer Strauch, der Wuchshöhen von 1 bis 3, selten bis zu 8 Meter erreicht. Die LaubblĂ€tter sind (selten zweifach) unpaarig fiedrig 


FrĂŒchte des Zwergholunder
Holunder – Zwerg

Holunder – Zwerg (Sambucus ebulus)
Giftig | Alle Pflanzenteile sind giftig, besonders jedoch die Samen der schwarzen Beeren. Bei der Aufnahme von FrĂŒchten traten spontanes Erbrechen, Übelkeit und Durchfall auf; auch 



I – Lexikon “Giftige & unvertrĂ€gliche Wildpflanzen & FrĂŒchte” – Liste

Igelkolben - Ästiger (Sparganium erectum)
Igelkolben – Ästiger

Igelkolben – Ästiger (Sparganium erectum)
Schwach giftig | Die Staude besitzt einen interessanten Fruchtschmuck, der nicht essbar ist, sondern leicht giftig und nur als Zierde zu bewundern ist. Die Wurzeln werden jedoch fĂŒr die ErnĂ€hrung genutzt …

ImmergĂŒn - Kleines (Vinca minor)
ImmergĂŒn – Kleines

ImmergĂŒn – Kleines (Vinca minor)
Giftig | Das Kleine ImmergrĂŒn ist in allen Teilen giftig. Es enthĂ€lt mehr als 40 Alkaloide, der Gesamtalkaloidgehalt betrĂ€gt 0,2 bis 0,7 Prozent. Hauptwirkstoffe sind Vincamin und Eburnamenin.


J – Lexikon “Giftige & unvertrĂ€gliche Wildpflanzen & FrĂŒchte” – Liste

Johanniskraut - Echtes (Hypericum perforatum)
Johanniskraut – Echtes

Johanniskraut – Echtes (Hypericum perforatum)
Schwach giftig | Alle Pflanzenteile sind leicht giftig. Die getrockneten BlĂŒten des Behaarten Johanniskrauts enthalten bis zu 1,4 % des roten Farbstoffes Hypericin („Johannisblut“). Die 


FrĂŒchte der Jungfernrebe
Jungfernrebe

Jungfernrebe – Gewöhnliche (Parthenocissus vitacea)
Schwach giftig | Die Pflanze (besonders die FrĂŒchte) enthĂ€lt OxalsĂ€ure. OxalsĂ€ure kann ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum (mehrere Monate) regelmĂ€ĂŸig eingenommen zu einer SchĂ€digung der Nieren fĂŒhren …


K – Lexikon “Giftige & unvertrĂ€gliche Wildpflanzen & FrĂŒchte” – Liste

FrĂŒchte des Purgier-Kreuzdorn
Kreuzdorn – Purgier

Kreuzdorn – Purgier-Kreuzdorn (Rhamnus cathartica)
Giftig | Die FrĂŒchte sind stark giftig. Die Rinde ist ebenso giftig fĂŒr den Menschen. Die Der Verzehr von unreifen FrĂŒchten kann – vor allem bei Kindern – zu Vergiftungserscheinungen fĂŒhren.

Kronwicke - Bunte (Securigera varia)
Kronwicke – Bunte

Kronwicke – Bunte (Securigera varia)
Giftig | Die Bunte Kronwicke enthÀlt herzwirksame Coronilla-Glycoside, Àhnlich denen des Fingerhutes. Eine Vergiftung zeigt sich durch Erbrechen, Durchfall und KrÀmpfe.


L – Lexikon “Giftige & unvertrĂ€gliche Wildpflanzen & FrĂŒchte” – Liste

Lampionblume / Blasenkirsche (Physalis alkekengi)
Lampionblume / Blasenkirsche

Lampionblume / Blasenkirsche (Physalis alkekengi)
Schwach giftig | GrĂŒne Pflanzenteile sind schwach giftig, sie enthalten Bitterstoffe, die zu einer Reizung des Magen-Darm-Traktes fĂŒhren können. Über die Essbarkeit der Beeren gibt es unterschiedliche Auffassungen.

LeberblĂŒmchen - Gewöhnliches (Anemone hepatica)
LeberblĂŒmchen – Gewöhnliches

LeberblĂŒmchen – Gewöhnliches (Anemone hepatica)
Schwach giftig | Aufgrund des in der frischen Pflanze enthaltenen Protoanemonin kann das LeberblĂŒmchen als schwach giftig bezeichnet werden. Bei Kontakt mit Haut oder SchleimhĂ€uten entfaltet 


Lerchensporn - Hohler (Corydalis cava)
Lerchensporn – Hohler

Lerchensporn – Hohler (Corydalis cava)
Giftig | Alle Pflanzenteile des Hohlen Lerchensporns sind giftig, besonders aber die Knolle. Vergiftungserscheinungen: katalepsieartige Bewegungsarmut bis hin zur Aufhebung der 


FrĂŒchte des Liguster
Liguster – Gewöhnlicher

Liguster – Gewöhnlicher (Ligustrum vulgare)
Giftig | Die Beeren des Liguster sind giftig, der Verzehr kann zu Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Leibschmerzen fĂŒhren. Die Wirkung tritt sicher ein, wenn eine grĂ¶ĂŸere Menge gegessen 



M – Lexikon “Giftige & unvertrĂ€gliche Wildpflanzen & FrĂŒchte” – Liste

Maiglöckchen (Convallaria majalis)
Maiglöckchen

Maiglöckchen (Convallaria majalis)
Stark giftig | Das Maiglöckchen wird insgesamt als sehr stark giftig eingestuft. Alle Pflanzenteile sind giftig, besonders aber BlĂŒten und FrĂŒchte. Es wurden 38 Glykoside in der Pflanze gefunden, die sich 


Mistel - Weißbeerige (Viscum album)
Mistel – Weißbeerige

Mistel – Weißbeerige (Viscum album)
Ungenießbar | Beeren können im Rachen hĂ€ngenbleiben. Kinder sind dringend vor diesen Beeren zu warnen. Die ganze Pflanze selbst gilt (mittlerweile) jedoch als ungiftig.


N – Lexikon “Giftige & unvertrĂ€gliche Wildpflanzen & FrĂŒchte” – Liste

Nachtschatten - BittersĂŒĂŸer (Solanum dulcamara)
Nachtschatten – BittersĂŒĂŸer

Nachtschatten – BittersĂŒĂŸer (Solanum dulcamara)
Leicht giftig | Alle Pflanzenteile enthalten giftige Steroidalkaloide. Verschiedene Alkaloide wurden in den BlĂ€ttern und Beeren nachgewiesen. In den grĂŒnen und gelb werdenden Beeren ist der Glyco-Alkaloidanteil 


Nachtschatten - Schwarzer (Solanum nigrum)
Nachtschatten – Schwarzer

Nachtschatten – Schwarzer (Solanum nigrum)
Leicht giftig | Durch das Vorkommen von Solanin und anderen Alkaloiden, vor allem in den unreifen FrĂŒchten, werden immer wieder Vergiftungen beschrieben. Bei Kleinkindern ist zum Teil auch 


Nieswurz - GrĂŒne (Helleborus viridis)
Nieswurz – GrĂŒne

Nieswurz – GrĂŒne (Helleborus viridis)
Stark giftig | Alle Pflanzenteile der GrĂŒnen Nieswurz sind sehr stark giftig. Die Hauptwirkung ist eine Erregung motorischer Hirnzentren (zuerst der Atmung, dann Unruhe und KrĂ€mpfe, 



O – Lexikon “Giftige & unvertrĂ€gliche Wildpflanzen & FrĂŒchte” – Liste

Nix los bei O 😉


P – Lexikon “Giftige & unvertrĂ€gliche Wildpflanzen & FrĂŒchte” – Liste

Pestwurz - Gewöhnliche (Petasites hybridus)
Pestwurz – Gewöhnliche

Pestwurz – Gewöhnliche (Petasites hybridus)
Giftig | Die als Pyrrolizidinalkaloide (PA) bezeichneten Inhaltsstoffe sind Esteralkaloide, deren GrundgerĂŒst das Necin darstellt. Als toxisch gelten Substanzen, wenn im NecingerĂŒst zwischen 



Q – Lexikon “Giftige & unvertrĂ€gliche Wildpflanzen & FrĂŒchte” – Liste

Nix los bei Q 😉


R – Lexikon “Giftige & unvertrĂ€gliche Wildpflanzen & FrĂŒchte” – Liste

Rainfarn (Tanacetum vulgare)
Rainfarn

Rainfarn (Tanacetum vulgare)
Giftig | Der Rainfarn kann auf der Haut Kontaktallergien hervorrufen. Außerdem kann das enthaltene Thujon Übelkeit und bei grĂ¶ĂŸeren Mengen starke Vergiftungen auslösen. 



S – Lexikon “Giftige & unvertrĂ€gliche Wildpflanzen & FrĂŒchte” – Liste

Scharkbockskraut (Ficaria verna)
Scharkbockskraut

Scharkbockskraut (Ficaria verna)
Leicht giftig | Das Scharbockskraut ist in allen Teilen giftig, besonders aber im Wurzelstock und in den Bulbillen. Junge BlĂ€tter, die vor der BlĂŒtezeit geerntet werden, sind jedoch unbedenklich.

Schierling - Gefleckter (Conium maculatum)
Schierling – Gefleckter

Schierling – Gefleckter (Conium maculatum)
Stark giftig | Der Schierling gehört zu den giftigsten einheimischen Pflanzenarten. Sein in allen Teilen vorhandener Wirkstoff ist das Pseudoalkaloid Coniin, das fĂŒr den Erwachsenen in einer Dosis von 


FrĂŒchte des Gewöhnlichen Schneeball
Schneeball – Gew.

Schneeball – Gewöhnlicher (Viburnum opulus)
Giftig | Der Schneeball hat als Giftpflanze den ToxizitĂ€tsgrad „giftig“. Über die Giftigkeit der Beeren finden sich in der Literatur widersprĂŒchliche Angaben (schwach giftig bis giftig).

FrĂŒchte des Wolligen Schneeball
Schneeball – Wolliger

Schneeball – Wolliger (Viburnum lantana)
Giftig | Der Wollige Schneeball enthĂ€lt in der Rinde die Triterpene alpha- und beta-Amyrin. Die reifen FrĂŒchte enthalten anscheinend keine Toxine (widersprĂŒchliche Angaben).

FrĂŒchte der Schneebeere
Schneebeere

Schneebeere – Gewöhnliche (Symphoricarpos albus)
Giftig | Über die Giftigkeit der Beeren fĂŒr den Menschen gibt es in der Literatur unterschiedliche Angaben. Die Giftzentrale der UniversitĂ€t Bonn stuft die Art als giftig ein und gibt 


Schneeglöckchen - Kleines (Galanthus nivalis)
Schneeglöckchen – Kleines

Schneeglöckchen – Kleines (Galanthus nivalis)
Giftig | Alle Pflanzenteile, besonders die Zwiebel, enthalten giftige Alkaloide. In der Zwiebel befindet sich vorwiegend das Amaryllidaceen-Alkaloid, in anderen Pflanzenteilen 


Schneerose / Christrose (Helleborus niger)
Schneerose / Christrose

Schneerose / Christrose (Helleborus niger)
Stark giftig | Die ganze Pflanze ist vor allem durch Inhaltsstoffe wie Saponine und Protoanemonin stark giftig. In der Gattung Helleborus kommen starke Herzgifte hinzu, Helleborin, und insbesondere 



Schöllkraut (Chelidonium majus)
Schöllkraut

Schöllkraut (Chelidonium majus)
Giftig | Alle Pflanzenteile sind giftig. Das Verschlucken der Pflanzenteile fĂŒhrt in grĂ¶ĂŸeren Mengen zu schweren Reizungen des Magen-Darm-Traktes. Entsprechend Ă€ußern sich die Symptome 


FrĂŒchte des Seidelbast
Seidelbast

Seidelbast – Echter (Daphne mezereum)
Stark giftig | HauptsĂ€chlich in der Rinde ist Daphnetoxin und in den Samen Mezerein enthalten. Eine Giftaufnahme ist beim Menschen auch ĂŒber die Haut möglich. Neben einem Zerfressen der 


Seifenkraut - Gewöhnliches (Saponaria officinalis)
Seifenkraut – Gewöhnliches

Seifenkraut – Gewöhnliches (Saponaria officinalis)
Schwach giftig | Zu beachten ist, dass das Seifenkraut wie alle Saponindrogen in höheren Dosen Erbrechen auslösen kann und demnach schwach giftig ist. In der Tumorbehandlung wird das ebenfalls 


FrĂŒchte des Spindelstrauch (PfaffenhĂŒtchen)
Spindelstrauch

Spindelstrauch – Gewöhnlicher (Euonymus europaeus)
Giftig | Alle Pflanzenteile des gewöhnlichen Spindelstrauches sind giftig. Der Verzehr von Samen fĂŒhrt zu Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Dabei kann es zu einer 


Springkraut - DrĂŒsiges (Impatiens glandulifera)
Springkraut – DrĂŒsiges

Springkraut – DrĂŒsiges (Impatiens glandulifera)
Schwach giftig | Alle Arten der Springkrautpflanzen sind in frischem Zustand leicht giftig. In manchen Regionen verwendet man diese Pflanzenart in hoher Dosierung als Brechmittel, in geringer Dosierung 


Springkraut - Großes (Impatiens noli-tangere)
Springkraut – Großes

Springkraut – Großes (Impatiens noli-tangere)
Schwach giftig | Alle Arten der Springkrautpflanzen sind in frischem Zustand leicht giftig. In manchen Regionen verwendet man diese Pflanzenart in hoher Dosierung als Brechmittel, in geringer Dosierung 


Springkraut - Kleines (Impatiens parviflora)
Springkraut – Kleines

Springkraut – Kleines (Impatiens parviflora)
Schwach giftig | Alle Arten der Springkrautpflanzen sind in frischem Zustand leicht giftig. In manchen Regionen verwendet man diese Pflanzenart in hoher Dosierung als Brechmittel, in geringer Dosierung 


Stechapfel - Gemeiner (Datura stramonium)
Stechapfel – Gemeiner

Stechapfel – Gemeiner (Datura stramonium)
Stark giftig | Der Gemeine Stechapfel enthÀlt die giftigen Tropan-Alkaloide (S)-Hyoscyamin und Scopolamin. Alle Pflanzenteile sind giftig, besonders jedoch die Wurzeln und Samen. Bereits Mengen 


FrĂŒchte der Stechpalme
Stechpalme

Stechpalme – EuropĂ€ische (Ilex aquifolium)
Giftig | Die BlĂ€tter sowie die (roten) BeerenfrĂŒchte sind gering giftig. In Ă€lterer Literatur werden insbesondere die Beeren als stark giftig beschrieben (20 bis 30 Beeren als tödliche Dosis). Nach aktuellem Stand werden die Beeren

Steinklee - Gelber (Melilotus officinalis)
Steinklee – Gelber

Steinklee – Gelber (Melilotus officinalis)
Schwach giftig | Steinklee enthĂ€lt Cumaringlycoside. Nach Aufnahme der Pflanze kann es zu Übelkeit, Erbrechen und Kopfschmerzen kommen. Aufenthalt im stark duftenden Heu kann ebenfalls zu Kopfschmerzen fĂŒhren.

Sumpfdotterblume (Caltha palustris)
Sumpfdotterblume

Sumpfdotterblume (Caltha palustris)
Giftig | Trotz der Giftigkeit der Pflanze wurde die Sumpfdotterblume in der Vergangenheit als Nahrungsmittel, FĂ€rbepflanze fĂŒr Milchprodukte sowie als Genussmittel verwendet. Werde die Pflanzen 



T – Lexikon “Giftige & unvertrĂ€gliche Wildpflanzen & FrĂŒchte” – Liste

Tollkirsche - Schwarze (Atropa belladonna)
Tollkirsche – Schwarze

Tollkirsche – Schwarze (Atropa belladonna)
Stark giftig | Vergiftungen mit den Beeren der Schwarzen Tollkirsche nehmen in den Statistiken der Giftnotzentralen im Kontext von Pflanzenvergiftungen eine fĂŒhrende Position ein. Von 


Traubenkraut - BeifußblĂ€ttriges / Ragweed (Ambrosia artemisiifolia)
Traubenkraut / Ragweed

Traubenkraut – BeifußblĂ€ttriges (Ambrosia artemisiifolia)
Hoch allergen | Ragweed-Pollen gilt als einer der stĂ€rksten Pflanzenallergene und verursacht Heuschnupfen, Asthma und Kontaktallergie. Die Pflanze produziert gewaltige Mengen an Pollenkörnern 



U – Lexikon “Giftige & unvertrĂ€gliche Wildpflanzen & FrĂŒchte” – Liste

Nix los bei U 😉


V – Lexikon “Giftige & unvertrĂ€gliche Wildpflanzen & FrĂŒchte” – Liste

Nix los bei V 😉


W – Lexikon “Giftige & unvertrĂ€gliche Wildpflanzen & FrĂŒchte” – Liste

FrĂŒchte des Wacholder (Wacholderbeeren)
Wacholder – Gemeiner

Wacholder – Gemeiner (Juniperus communis)
Stark giftig | Nutzbar | Beeren und Nadeln des Wacholder enthalten leicht giftige Ă€therische Öle, die bei Hautkontakt und Verzehr zu Reizerscheinungen fĂŒhren können. Im Gegensatz zu 


Waldmeister (Galium odoratum)
Waldmeister

Waldmeister (Galium odoratum)
Essbar/essbare Teile / auf Menge achten | Waldmeister ist als wenig bis kaum giftig eingestuft. Hauptwirkstoffe des Waldmeisters sind die zu 0,28 % im frischen Kraut enthaltenen Cumaringlykoside. Beim Welken 


BlĂŒten der Waldrebe
Waldrebe

Waldrebe – Gewöhnliche (Clematis vitalba)
Giftig | Alle Pflanzenteile sind durch Protoanemonin giftig. Der Pflanzensaft reizt die Haut und fĂŒhrt zur Blasenbildung. Im Mittelalter entstellten sich Bettler ihre Haut mit dem 


Weißwurz - VielblĂŒtige (Polygonatum multiflorum)
Weißwurz – VielblĂŒtige

Weißwurz – VielblĂŒtige (Polygonatum multiflorum)
Leicht giftig | Alle Pflanzenteile sind giftig, vor allem die Beeren; sie enthalten Saponine und andere Giftstoffe. Symptome einer Vergiftung sind Übelkeit, Erbrechen und Diarrhöe.

Wicke - Vogel-Wicke (Vicia cracca)
Wicke – Vogel-Wicke

Wicke – Vogel-Wicke (Vicia cracca)
Essbar/essbare Teile / auf Menge achten | (Besonders) die FrĂŒchte/Samen sind leicht giftig und können nach dem Roh-Verzehr zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall fĂŒhren.

Wicke - Zaun-Wicke (Vicia sepium)
Wicke – Zaun-Wicke

Wicke – Zaun-Wicke (Vicia sepium)
Essbar/essbare Teile / auf Menge achten | (Besonders) die FrĂŒchte/Samen sind leicht giftig und können nach dem Roh-Verzehr zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall fĂŒhren.

Winde - Acker-Winde (Convolvulus arvensis)
Winde – Acker-Winde

Winde – Acker-Winde (Convolvulus arvensis)
Leicht giftig | Die Acker-Winde enthĂ€lt psychoaktive Alkaloide, wie sie frĂŒher beispielsweise in „Hexensalben“ verwendet wurden. Außerdem wirkt sie durch Harzglykoside leicht abfĂŒhrend.

Windröschen - Gelbes (Anemone ranunculoides)
Windröschen – Gelbes

Windröschen – Gelbes (Anemone ranunculoides)
Giftig | Das Gelbe Windröschen ist in allen Teilen giftig. Hauptwirkstoffe sind Protoanemonin, das anscheinend beim Trocknen unwirksam wird, Anemonol und andere unbekannte 


Winterling (Eranthis hyemalis)
Winterling

Winterling (Eranthis hyemalis)
Stark giftig | Der Winterling ist bei Verzehr giftig, insbesondere das Rhizom ist stark giftig. Vergiftungserscheinungen sind Übelkeit, Erbrechen, Koliken, unregelmĂ€ĂŸiger, verlangsamter Puls, 


Wolfsmilch - Zypressen (Euphorbia cyparissias)
Wolfsmilch – Zypressen

Wolfsmilch – Zypressen (Euphorbia cyparissias)
Stark giftig | Alle Pflanzenteile der Zypressen-Wolfsmilch sind durch den Milchsaft stark giftig. Die Hauptwirkstoffe sind Diterpenester vom Ingenan-Typ, so genannte Cyparissiasfaktoren.


X – Lexikon “Giftige & unvertrĂ€gliche Wildpflanzen & FrĂŒchte” – Liste

Nix los bei X 😉


Y – Lexikon “Giftige & unvertrĂ€gliche Wildpflanzen & FrĂŒchte” – Liste

Nix los bei Y 😉


Z – Lexikon “Giftige & unvertrĂ€gliche Wildpflanzen & FrĂŒchte” – Liste

ZaunrĂŒbe - RotfrĂŒchtige (Bryonia dioica)
ZaunrĂŒbe – RotfrĂŒchtige

ZaunrĂŒbe – RotfrĂŒchtige (Bryonia dioica)
Giftig | Die RotfrĂŒchtige ZaunrĂŒbe ist eine ausdauernde Pflanze mit einer verdickten, rĂŒbenartigen Wurzel. Alle Pflanzenteile, besonders die reifen FrĂŒchte und die Wurzeln sind giftig.

Zaunwinde - Echte (Calystegia sepium)
Zaunwinde – Echte

Zaunwinde – Echte (Calystegia sepium)
Leicht giftig | Zaunwinden sind leicht giftig. Beim Verzehr kann es zu Durchfall kommen. Gleichzeitig ist die Winde auch als Heilpflanze bekannt. Richtig dosiert wurde die Pflanze in der Volksmedizin …


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Wildpflanzen/WildkrĂ€uter die im FrĂŒhling wachsen
FrĂŒhlingspflanzen

FrĂŒhblĂŒher & FrĂŒhlingspflanzen – Lexikon A-Z
In diesem Bereich findest du Wildpflanzen & KrĂ€uter die du vorwiegend im FrĂŒhling finden wirst. (Von ca. Ende Februar bis Anfang Juni – wo dann der FrĂŒhsommer beginnt.)